Auf LinkedIn vernetzen oder folgen: wann welche Anfrage sinnvoll ist

Auf jedem LinkedIn-Profil steht ein Knopf, und bei vielen Profilen heißt er "Vernetzen". Ein Klick, und die Einladung ist unterwegs. Genau deshalb ist er schnell gedrückt, bevor jemand überlegt hat, ob die Person die Einladung überhaupt haben will.
Daneben gibt es "Folgen". Diese Möglichkeit steht bei vielen Profilen im Menü hinter den drei Punkten, und sie ist leicht zu übersehen, obwohl sie in vielen Fällen die passendere ist. Dieser Artikel sortiert, wann welche Anfrage sinnvoll ist, was in die Notiz gehört und was mit Anfragen passiert, die du bekommst oder die seit Wochen offen sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Folgen ist einseitig. Du siehst die Beiträge einer Person, und sie muss nichts bestätigen.
- Vernetzen braucht die Zustimmung der anderen Seite. Danach seid ihr Kontakte ersten Grades und folgt euch gegenseitig.
- Folgen passt, wenn du nur mitlesen willst. Vernetzen passt, wenn ihr euch kennt oder es einen erkennbaren Anlass gibt.
- Eine Notiz ist freiwillig. Ohne Premium sind laut LinkedIn-Hilfe nur fünf Einladungen mit Notiz im Monat möglich.
- Einladungen sind begrenzt. Wer zu viele verschickt oder oft abgelehnt wird, darf eine Zeit lang keine mehr senden.
- Eine zurückgezogene Anfrage lässt sich bis zu drei Wochen lang nicht an dieselbe Person neu schicken.
Inhalt
- Was bedeutet Vernetzen auf LinkedIn?
- Worin sich Vernetzen und Folgen unterscheiden
- Wann Folgen die bessere Wahl ist
- Wann eine Vernetzungsanfrage sinnvoll ist
- Soll in die Anfrage ein Text?
- Wie eine Notiz aussieht, die angenommen wird
- Wen du anfragst und wen nicht
- Wie viele Anfragen du verschicken kannst
- Was passiert, wenn viele Anfragen abgelehnt werden
- Wann du Anfragen annimmst und wann du sie ablehnst
- Wann du offene Anfragen zurückziehst
- Wie du Folgen als Standard auf deinem Profil einstellst
- Was dein Profil vor der Anfrage zeigen sollte
- Was du beim Vernetzen nicht tun solltest
- Fazit
- Häufige Fragen
Was bedeutet Vernetzen auf LinkedIn?
Vernetzen heißt, eine Person als Kontakt ersten Grades hinzuzufügen, und das geht nur, wenn sie deine Einladung annimmt.
Nach der Annahme seht ihr gegenseitig eure Beiträge. Laut LinkedIn-Hilfe folgen Kontakte ersten Grades den Beiträgen des anderen automatisch. Ihr könnt euch direkt Nachrichten schreiben.
Folgen ist die kleinere Variante. Du bekommst die Beiträge einer Person in deinen Feed, ohne dass sie etwas bestätigen muss und ohne dass daraus eine Verbindung entsteht. Die Person bekommt keine Anfrage, die sie beantworten muss.
Das klingt nach einer technischen Kleinigkeit. Im Alltag macht es einen großen Unterschied, weil eine Einladung eine Bitte ist und Folgen keine.
Worin sich Vernetzen und Folgen unterscheiden
Der Kern des Unterschieds ist die Zustimmung: Folgen geht allein, Vernetzen braucht ein Ja der anderen Person.
Daraus ergeben sich drei weitere Unterschiede, die im Alltag zählen.
Die Einladung ist begrenzt, das Folgen nicht. LinkedIn beschränkt die Zahl der Einladungen, die du verschicken kannst. Folgen kostet dich nichts davon.
Die Obergrenze liegt nur beim Netzwerk. Laut LinkedIn-Hilfe kann ein Profil bis zu 30.000 Kontakte ersten Grades haben. Die Zahl der Personen, die dir folgen können, ist unbegrenzt. Wer diese Grenze erreicht, bekommt automatisch "Folgen" als Standard-Knopf auf dem Profil.
Ein Nein ist bei der Einladung möglich, beim Folgen nicht. Eine Einladung kann ignoriert werden, und die Person kann dabei angeben, dass sie dich nicht kennt. Folgen löst nichts davon aus.
Wann Folgen die bessere Wahl ist
Folgen passt immer dann, wenn du eine Person lesen willst und ihr euch nicht kennt.
Eine Geschäftsführerin aus deiner Zielgruppe, die jede Woche über ihre Branche schreibt. Ein Berater, dessen Beiträge du gut findest. Eine Person, die du auf einer Konferenz gehört, aber nie gesprochen hast. In allen drei Fällen gibt es keinen Grund, warum die andere Seite dich als Kontakt bestätigen sollte.
Folgen hat dabei einen praktischen Vorteil. Du siehst die Beiträge der Person, du kannst kommentieren, und du wirst über die Kommentare bekannt, bevor du irgendetwas von ihr willst. Wenn du später eine Einladung schickst, kommt sie von einem Namen, den die Person schon gelesen hat.
Folgen ist außerdem die ehrliche Wahl bei Menschen mit großer Reichweite. Wer viele Tausend Kontakte hat, bekommt viele Einladungen von Fremden. Ein Klick auf "Folgen" zeigt Interesse und verlangt nichts.
Wann eine Vernetzungsanfrage sinnvoll ist
Eine Einladung ist sinnvoll, wenn ihr euch kennt oder wenn es einen Anlass gibt, den die Person selbst erkennt.
Kennen heißt hier nicht befreundet sein. Ein Gespräch am Telefon zählt, ein gemeinsames Projekt, eine Veranstaltung, bei der ihr kurz geredet habt, ein Austausch per E-Mail. In all diesen Fällen weiß die andere Seite, wer du bist, und die Einladung ist eine Formalität.
Ein Anlass ist etwas, das auf LinkedIn selbst passiert ist. Die Person hat unter deinem Beitrag kommentiert. Sie hat dir eine Frage gestellt. Du hast unter drei ihrer Beiträge etwas beigetragen und sie hat geantwortet. Auch hier weiß sie, woher dein Name kommt.
Was kein Anlass ist: dass die Person in deine Zielgruppe passt. Das weißt nur du. Für die andere Seite bist du dann ein Fremder mit einer Bitte, und die Wahrscheinlichkeit einer Annahme sinkt entsprechend. In diesem Fall ist Folgen der bessere erste Schritt.
Als Faustregel gilt: Je weniger ihr euch kennt, desto eher passt Folgen als erster Schritt.
Soll in die Anfrage ein Text?
Ein Text ist freiwillig, und wo einer nötig ist, reicht ein einziger Satz.
Dazu kommt eine Grenze der Plattform. Laut LinkedIn-Hilfe können Mitglieder ohne Premium nur fünf Einladungen im Monat mit einer persönlichen Notiz versehen. Premium-Mitglieder haben dafür keine Grenze. Stand ist September 2026, und LinkedIn ändert solche Regeln ohne Ankündigung.
Diese Grenze sortiert gleich mit. Wer nur fünf Notizen im Monat hat, schreibt sie für die Einladungen, bei denen der Anlass nicht von selbst klar ist. Bei allen anderen reicht die Einladung ohne Text.
Ohne Text geht es, wenn die Person dich kennt. Nach einem Telefonat oder einem Treffen ist der Zusammenhang klar, und ein Satz wie "Schön, dass wir gesprochen haben" fügt nichts hinzu.
Mit Text ist es sinnvoll, wenn der Anlass nicht offensichtlich ist. Dann nennt der Satz genau diesen Anlass, damit die Person nicht rätseln muss.
Wie eine Notiz aussieht, die angenommen wird
Eine gute Notiz nennt den Anlass in einem Satz und enthält kein Angebot.
Drei Musterformulierungen als Beispiel, jede für eine andere Lage:
Nach einem Kommentar unter deinem Beitrag, etwa so: "Danke für deinen Kommentar zu den Nachfassmails gestern, ich würde deine Beiträge gern weiter lesen."
Nach einem gemeinsamen Termin, etwa so: "Wir saßen am Donnerstag in derselben Runde, ich fand deine Frage zur Preisgestaltung gut."
Nach mehreren Kommentaren unter ihren Beiträgen, etwa so: "Ich lese seit ein paar Wochen deine Beiträge zur Personalsuche und würde mich gern vernetzen."
Allen drei Sätzen ist gemeinsam, dass sie sich auf etwas beziehen, das die Person selbst erlebt hat. Kein Satz sagt, was du anbietest, und keiner kündigt ein Gespräch an.
Was in die Notiz nicht gehört, ist der Verkauf. Eine Einladung mit Angebotstext wird leicht ignoriert, und das hat Folgen, die weiter unten stehen. Wie es nach der Annahme weitergeht, steht im Artikel zur Akquise über LinkedIn.
Wen du anfragst und wen nicht
Anfragen lohnen sich bei Menschen, mit denen du dir einen Austausch vorstellen kannst, und nicht bei jedem, der in eine Suchliste passt.
Drei Gruppen passen gut. Erstens Menschen, mit denen du schon zu tun hattest, auch wenn es Jahre her ist. Zweitens Menschen, die mit deinen Beiträgen etwas angefangen haben, also kommentiert, gefragt oder geteilt. Drittens Menschen aus deiner Zielgruppe, bei denen du vorher eine Weile mitgelesen und kommentiert hast.
Weniger gut passen Menschen, bei denen du nur weißt, dass sie Kunden werden könnten. Hier gilt, was im Abschnitt davor stand: Folgen, kommentieren, später einladen.
Eine eigene Überlegung sind Mitbewerber und Kolleginnen aus demselben Feld. Sie bringen dir keine Aufträge, aber sie reagieren gern auf deine Beiträge, weil sie das Thema verstehen. Das ist in Ordnung. Es verändert aber die Zusammensetzung deines Netzwerks, und damit die Frage, wer deine Beiträge zuerst sieht. Warum das zählt, steht im Artikel über den LinkedIn-Algorithmus.
Für Selbstständige und Berater ist die Zusammensetzung wichtiger als die Größe. Ein Netzwerk von fünfhundert Kontakten, von denen die Hälfte in der Zielgruppe arbeitet, ist für Anfragen nützlicher als eines von fünftausend, in dem die Zielgruppe kaum vorkommt.
Wie viele Anfragen du verschicken kannst
LinkedIn begrenzt die Zahl der Einladungen für alle Mitglieder, und nennt die genaue Zahl nicht.
Laut LinkedIn-Hilfe gilt die Grenze für kostenlose und für Premium-Profile. Wer sie erreicht, bekommt eine vorübergehende Sperre von etwa einer Woche. In dieser Zeit lassen sich keine neuen Einladungen verschicken, zusätzliche Einladungen kann man nicht kaufen, und das Zurückziehen offener Anfragen hebt die Sperre nicht auf.
In vielen Ratgebern stehen konkrete Zahlen pro Woche. LinkedIn bestätigt sie in der eigenen Hilfe nicht, deshalb stehen sie hier nicht.
Für die Praxis spielt die Grenze eine kleinere Rolle, als es klingt. Wer nur Menschen einlädt, die dich kennen oder einen Anlass haben, kommt selten an die Grenze. Wer sie regelmäßig erreicht, verschickt Einladungen an Fremde in großer Zahl, und dann ist die Sperre eine Rückmeldung zur Methode.
Was passiert, wenn viele Anfragen abgelehnt werden
Abgelehnte Anfragen haben eine Folge: Die Plattform wertet sie aus.
Wer eine Einladung ignoriert, kann laut LinkedIn-Hilfe zusätzlich "Ich kenne diese Person nicht" auswählen. Dann kann die absendende Person keine weitere Einladung an diese Person schicken. Häufen sich solche Antworten, kann LinkedIn das Versenden von Einladungen für das absendende Profil einschränken.
Die absendende Person erfährt davon nichts. Für sie sieht eine ignorierte Einladung aus wie eine, die noch offen ist.
Deshalb gilt die Regel, Fremde erst zu lesen und dann einzuladen. Eine Einladung an jemanden, der deinen Namen nie gelesen hat, ist genau der Fall, in dem "Ich kenne diese Person nicht" die ehrliche Antwort ist.
Wann du Anfragen annimmst und wann du sie ablehnst
Du nimmst eine Anfrage an, wenn du dir einen Austausch mit der Person vorstellen kannst, und ignorierst sie, wenn nicht.
Beim Annehmen hilft ein Blick auf das Profil. Wer steht dahinter, was schreibt die Person, gibt es gemeinsame Kontakte? Eine Anfrage aus deiner Zielgruppe kann ein gutes Zeichen sein, auch ohne Notiz. Sie hat dich gefunden, und damit hat sie den ersten Schritt gemacht.
Beim Ignorieren musst du nichts erklären. Die Person bekommt keine Benachrichtigung. Die Option "Ich kenne diese Person nicht" passt, wenn du die Person tatsächlich nicht kennst, etwa bei einer Einladung mit Angebot in der Notiz.
Eine Zwischenlösung gibt es auch. Wenn du die Beiträge einer Person lesen willst, dich aber nicht vernetzen möchtest, kannst du die Einladung ignorieren und ihr stattdessen folgen.
Und dann gibt es die Anfrage, die du annimmst und nach der zwei Minuten später ein Angebot kommt. Hier hilft es, nicht zu antworten. Eine Antwort, auch eine höfliche Absage, lädt zur nächsten Nachricht ein.
Wann du offene Anfragen zurückziehst
Eine Einladung, die nach einigen Wochen nicht beantwortet ist, kannst du zurückziehen, und die Person erfährt davon nichts.
Laut LinkedIn-Hilfe endet damit auch die Erinnerungsmail, die LinkedIn an die eingeladene Person schickt. Zurückziehen lässt sich jede Einladung einzeln, nicht mehrere auf einmal, und eine zurückgezogene Einladung kann nicht wiederhergestellt werden.
Eine Einschränkung ist wichtig. Nach dem Zurückziehen kannst du dieselbe Person bis zu drei Wochen lang nicht neu einladen. Wer also zurückzieht und am nächsten Tag noch einmal schickt, bekommt eine Fehlermeldung.
Warum zurückziehen? Aus zwei Gründen. Eine lange Liste offener Anfragen sagt vor allem, dass viele Einladungen an Menschen gingen, die dich nicht kannten. Und eine Einladung, die seit Monaten liegt, erinnert die andere Seite nur daran, dass sie nicht reagiert hat.
Ein sinnvoller Rhythmus ist ein Blick in die gesendeten Einladungen einmal im Monat. Alles, was älter als vier Wochen ist, wird zurückgezogen. Wenn die Person später unter deinen Beiträgen auftaucht, gibt es einen neuen Anlass, und dann passt eine neue Einladung.
Wie du Folgen als Standard auf deinem Profil einstellst
Du kannst in den Einstellungen festlegen, dass Besucher auf deinem Profil "Folgen" als ersten Knopf sehen statt "Vernetzen".
Laut LinkedIn-Hilfe steht die Einstellung unter "Einstellungen und Datenschutz" im Punkt zu Followern. Dort lässt sich auch festlegen, ob alle Mitglieder dir folgen dürfen oder nur deine Kontakte. Eine Änderung kann bis zu 24 Stunden brauchen, bis sie überall angezeigt wird.
Ob sich das lohnt, hängt davon ab, was du auf LinkedIn machst. Wer regelmäßig schreibt und viele Einladungen von Fremden bekommt, hält mit "Folgen" das eigene Netzwerk kleiner und passender. Wer wenig schreibt und eher selbst Kontakte sucht, braucht die Einstellung nicht.
Einladungen bleiben auch mit dieser Einstellung möglich. Sie liegen dann im Menü hinter den drei Punkten, und wer diesen Weg geht, hat sich die Einladung eher überlegt.
Wie Follower und Kontakte zusammenhängen und warum ihre Zahl wenig über Anfragen sagt, steht im Artikel über LinkedIn-Follower.
Was dein Profil vor der Anfrage zeigen sollte
Vor dem Annehmen kann die Person auf dein Profil schauen, und das Profil entscheidet dann mit über das Ja.
Am wichtigsten ist die Zeile unter deinem Namen, der Profil-Slogan. Er steht in der Einladung direkt neben deinem Namen. Wenn dort nur eine Berufsbezeichnung steht, weiß die Person nicht, warum sie annehmen sollte. Wenn dort steht, für wen du was machst, ist die Frage oft schon beantwortet. Wie so eine Zeile aussieht, steht im Artikel zum LinkedIn-Slogan.
Dazu kommen ein erkennbares Gesicht als Profilbild und ein paar eigene Beiträge der letzten Wochen. Ein Profil ohne Beiträge sagt der Person nur, wo du gearbeitet hast, und nichts darüber, wie du denkst.
Was du beim Vernetzen nicht tun solltest
Fünf Fehler kosten Annahmen oder führen zu Einschränkungen.
Das Angebot in die Notiz schreiben. Die Anfrage wird leicht ignoriert, im schlechten Fall mit "Ich kenne diese Person nicht", und danach ist der Weg zu dieser Person zu.
Fremde in Serie einladen. Viele Einladungen an Menschen, die dich nicht kennen, führen zu vielen Ablehnungen, und die zählen gegen dich.
Sofort nach der Annahme eine Nachricht mit Angebot schicken. Dann war die Einladung nur ein Vorwand, und die Person merkt das.
Offene Anfragen nie aufräumen. Sie liegen dann über Monate und erinnern die andere Seite daran, dass sie nicht reagiert hat.
Vernetzen mit Folgen verwechseln. Wer nur lesen will, braucht keine Einladung. Ein Klick auf "Folgen" reicht und kostet nichts.
Fazit
Vernetzen ist eine Bitte an die andere Seite, Folgen ist keine. Deshalb passt die Einladung zu Menschen, die dich kennen oder einen Anlass sehen, und Folgen zu allen, die du erst einmal lesen willst. Wer so sortiert, kommt selten an die Grenzen der Plattform. Die Notiz braucht es nur, wenn der Anlass nicht von selbst klar ist.
Kurz zur Einordnung: Angaben zu Funktionen und Grenzen von LinkedIn stammen aus der LinkedIn-Hilfe, Stand September 2026. LinkedIn ändert Funktionen regelmäßig, im Zweifel gilt die Hilfe-Seite.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Folgen und Vernetzen auf LinkedIn?
Folgen ist einseitig. Du siehst die Beiträge einer Person, ohne dass sie etwas bestätigen muss. Vernetzen braucht die Zustimmung der anderen Seite. Danach seid ihr Kontakte ersten Grades, folgt euch gegenseitig und könnt euch direkt schreiben.
Soll ich auf LinkedIn folgen oder mich vernetzen?
Folge, wenn du eine Person lesen willst und ihr euch nicht kennt. Vernetze dich, wenn ihr schon Kontakt hattet oder es einen Anlass gibt, den die Person selbst erkennt, etwa einen Kommentar unter deinem Beitrag.
Wie viele Vernetzungsanfragen darf ich auf LinkedIn schicken?
LinkedIn begrenzt die Einladungen für alle Mitglieder, nennt die genaue Zahl in der eigenen Hilfe aber nicht. Wer die Grenze erreicht, kann laut LinkedIn-Hilfe etwa eine Woche lang keine Einladungen mehr verschicken.
Sollte ich eine Notiz zur Vernetzungsanfrage schreiben?
Nur, wenn der Anlass nicht offensichtlich ist. Dann reicht ein Satz, der ihn nennt. Ohne Premium sind laut LinkedIn-Hilfe fünf Einladungen mit Notiz im Monat möglich, Stand September 2026.
Merkt die andere Person, wenn ich ihre Einladung ignoriere?
Nein. LinkedIn benachrichtigt die absendende Person nicht. Für sie sieht die Einladung aus, als wäre sie noch offen. Wählst du zusätzlich 'Ich kenne diese Person nicht', kann sie dir keine weitere Einladung schicken.
Kann ich eine Vernetzungsanfrage zurückziehen?
Ja, solange sie nicht beantwortet ist. Die eingeladene Person wird nicht benachrichtigt. Danach kannst du ihr laut LinkedIn-Hilfe bis zu drei Wochen lang keine neue Einladung schicken.
Wie viele Kontakte kann ich auf LinkedIn haben?
Laut LinkedIn-Hilfe bis zu 30.000 Kontakte ersten Grades. Die Zahl der Follower ist nicht begrenzt. Wer die Grenze erreicht, bekommt automatisch Folgen als Standard-Knopf auf dem Profil.
Wie stelle ich Folgen als Standard auf meinem Profil ein?
In den Einstellungen und im Datenschutz, im Punkt zu Followern. Dort lässt sich Folgen als erster Knopf festlegen. Einladungen bleiben über das Menü hinter den drei Punkten weiter möglich.
Wenn du meine Artikel bei Google öfter sehen willst, kannst du diese Seite als bevorzugte Quelle setzen. Zwei Klicks, danach bist du wieder hier.
Wo hängt deine Akquise gerade?
Erzähl mir kurz, woran es hakt. Im Erstgespräch sortieren wir das gemeinsam, und du nimmst auf jeden Fall zwei, drei Impulse mit.
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